Der Januar und das liebe Geld

Friseur? Vorerst gestrichen. Zerdröseltes Hundehalsband? Hält auch noch bis Februar. Was für ein Jahresstart! Der Januar hat noch nicht einmal Halbzeit erreicht und auf dem Konto herrscht bereits erheblicher Notstand.

Im Januar herrscht draußen Winterzauber, aber drinnen Notstand.

Jeder bucht wie wild ab. Neben Versicherungen gegen alles Mögliche schlagen derzeit Müll, Rundfunkgebühren und diverse Steuern sowie Vereinsbeiträge zu Buche. Jedenfalls hat man nach vielen Jahrzehnten und haushälterischer Lebenserfahrung durchaus gelernt, die kostenintensiven Jahresstarts zu überstehen. Wie?


Das habe ich einem meiner Schwiegersöhne unlängst hoheitsvoll erklärt. Ja, auch so ein ganz klein wenig von oben herab. “Junge”, hab ich gesagt, “ich leg immer mal einen kleinen  Schein unters sprichwörtliche Kopfkissen, damit ich den im Januar wieder vorziehen kann, wenn auf dem Konto Ebbe herrscht.

Dumm nur, dass mich gerade die vorigen Monat vergessene Bezahlung der Futterbestellung in Form einer Mahnung ereilt. Oder hatte ich da etwa schon aus Sorge vor dem Januar angekreuzt “erst im nächsten Monat zahlen” ?

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