Beim Tierarzt und anderswo . . .

. . . heißt es für meine Cocker: “auf die Decke”. Dieses Kommando ist eines der nützlichsten in unserem Zusammenleben. Denn es weist dem Hund einen Platz zu, ohne das damit das sofortige unterordnende Niederlegen wie beim Hundesport gemeint ist. Und ich schicke meine Hunde nicht ins Körbchen, weil eben nicht immer und überall das Körbchen da ist, wo der Hund mal liegend warten soll. Aber eine kleine Decke oder ein Handtuch, die passen in jeden kleinen Rucksack oder können über dem Arm getragen werden.

Hier mit Baby Darja zu Besuch bei Hundefreunden. Und keine Decke als Rückzugsort weit und breit. Da tat es auch mal ein Einkaufsbeutel.


Inzwischen sind wir fünf Jahre weiter. Und ich bin jetzt mit zwei Cockern unterwegs. Da ist es noch wichtiger, die Hunde aus verschiedenen Gründen kurz auf die Decke schicken zu können. Es kommen zum Beispiel Postboten, Handwerker, Stromableser oder andere Leute ins Haus. Oder ich muss in einer Gaststätte das stille Örtchen suchen. Außer Stuhlbeinen weit und breit keine Anbindemöglichkeit in Sicht. Gut, wenn da die Familienhunde auf ihrer Decke bleiben.

Hier wartet Darja beim polnischen Tierarzt. Auf ihrer Decke und nicht auf steinernen Fliesen.

Und mindestens zweimal jährlich sitzen wir beim Tierarzt. Mal nur zum in die Ohren gucken und um Brunos pfeifendes Herz abhören zu lassen. Aber auch bei Dringlichkeiten. Dann ist es so super hilfreich, wenn die Decke im Warte- wie im Behandlungszimmer dem jeweils wartendem Hund so einen Hauch Sicherheit gibt, wenn Frauchen und Kumpel am Behandlungstisch sind.

Uff!!! Alles vorbei. Bruno und Darja warten brav, bis Frauchen die Besuchskosten beglichen hat.

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