Was ist ein Cronjob?

Oma und die Begriffe aus einer anderen Welt

Fragen Sie ruhig, wenn noch etwas unklar sein sollte”, sagte Martin. Er hat mir kürzlich diese Webseite mit all ihren Funktionen datenkonform gebastelt und auf Servern angemeldet. Der IT-Azubi ist jünger als meine jüngste Enkelin, aber ich habe viel weniger Hemmungen, ihn nach technischen Dingen zu fragen, die ich nicht mehr verstehe. Über eine ebay-Kleinanzeige und Suche nach technischer Hilfe für diesen Blog habe ich Martin gefunden.

Wir modernen Oldis surfen, schreiben, kaufen, sortieren und bearbeiten Fotos, skypen mit fernen Leuten, aber wie das alles eigentlich hinter dem Bildschirm funktioniert, bleibt uns ein Rätsel.

Denn wer als Oldi die genervten Gesichter der eigenen Nachfahren schon mal verschämt erlitten hat, wenn man denen z.B. ratlos das völlig zugemüllte Smartphone vor die Nase hält, das grad nichts mehr tut, weil alle Speicher voll sind. Der weiß, wie doof man sich dabei vorkommt. Wir Uromas und Uropas können in der Welt der Tabs, Gadget, Widgets usw. zwar mutig surfen, skypen und und sogar ein eigenes You Tube Video drehen, aber scheitern zuweilen schon an den Begrifflichkeiten. Als ich dieser Tage Martin fragte, wie ich meinen Freunden mitteilen kann, dass hier ein neuer Beitrag online ist, antwortete der: “Kein Problem. Ich richte dir einen Cronjob ein”.

Oh Gott!! Was verdammt ist das denn schon wieder? Soll ich den eh schon von mir ausgebeuteten Martin danach auch noch an einem Sonntagabend fragen oder lieber so tun, als ob ich es selber weiß? Ich hab pokernd cool getan. Heimlich Tante Google bzw. Wikipedia danach gefragt. Und ihr liebe Leute, wenn ihr das lest, bestellt einfach den Newsletter. Martin hat für den einen datenschutzkonformen Cronjob eingerichtet.

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