Ist ja nix passiert!!!!

Oder vom Umgang von Kindern mit fremden Hunden

Längst ist Willi mit seinem Opa wieder daheim. Keiner von beiden ahnte, wie erleichtert ich war. Und das keinesfalls, weil sie wieder abfahren. Nein, ich bin glücklich, dass zwischen dem Jungen und den drei Hunden hier alles so gut und entspannt gelaufen ist.

Denn unsere 11 Jahre alte Riesenschnauzerin, die ist kein Hund, der mit Kindern “groß” geworden und mit kleinen krabbelnden oder packenden Menschlein von klein an vertraut ist. Sie hört auch nicht mehr so toll und hat manchmal Schmerzen. Würde ihr dann jemand überraschend über den Fuß stolpern oder die schlafende Hündin auf ihrer Decke streichelnd “überfallen”, könnte das einen Reflex auslösen. Die vier Reißzähne eines so großen Hundes sind drei und mehr Zentimeter lang. Also “briefen” und beäugen wir unsere Besucher mit Kindern immer ganz genau. Aber auch möglichst entspannt und unauffällig. Denn wir wollen Eltern wie Kindern ja keinesfalls Angst vor Hunden machen!!! Im Gegenteil. Aber es soll auch nix passieren.

Alle unten auf dem Boden und dort gibt es Kraulwellness von Willi für Cocker Bruno und Ebony von der Satansmeute. So lässt man es sich als Hund gut gehen. Und so lernen Hunde, Kinder lieben.

Dennoch bleiben Restrisiken!! Und die muss jeder von uns Hundehaltern gut einschätzen und Vorsorge mit der Prägung bzw. Erziehung seiner Wuffs treffen. So könnten etwa Kampf- und Zerrspiele gefährlich werden, wenn Hundi meint, alle Beute ist grundsätzlich seine. Oder irgendwo im Garten liegt ein Knochen für schlechte Zeiten vergraben. Und das gerade Laufen lernende Besuchskind krabbelt ausgerechnet in dessen Nähe. Aber ich will euch keine Angst machen. Ich bitte euch sowohl als Eltern als auch als Hundehalter nur: bringt euren Schützlingen freundlich und bestimmt Respekt voreinander bei. Dann funktioniert ein Miteinander mit Kindern und Hunden auch lebenslang und innig.

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