Gehorsamskeitsprüfung 2020

. . . . oder warum die Oma nicht maskiert einkaufen gehen mag

Sicherheitsleute breitbeinig vor der Kaufland-Glastür. Ich solle die Maske doch bitte bis hoch über die tropfende Nase hoch ziehen. So tritt mir einer der stämmigen Corona-Gewinnler entgegen. Danach stand ich im Nebel beschlagener Brillengläser und aus der allergenen Nase lief das Wasser bis Unterkante Oberlippe. Heute schreiben wir Woche drei der sächsischen Maskenpflicht.

Und Ich bin genau so begeistert, wie ich hier schaue. Mir tun alle leid, die solche Dinger, weil vom kleinen Landesfürsten “allgemeinverfügt” jetzt ganztags tragen müssen.

Die Security-Leute an den Supermärkten sind inzwischen wieder verschwunden. Müssen wahrscheinlich bald in Gaststätten die Abstände zwischen den Tischen nachmessen. Meine ostsächsische Stadt Zittau hat sogar ein Hygienekonzept mit Abstandsmaßen für ihre heute wieder erlaubten 25 Spielplätze erstellt. Vermutlich im Homeoffice und von Menschen ohne Kinder.

Bis heute ist übrigens die Behauptung, Kinder würden das neue Virus ohne Krankheitsanzeichen übertragen, nicht belegt.

Ich bin in der DDR groß geworden. Und hab mir nach der Wende erzählen lassen, wie unfrei, reglementiert und duckmäuserisch wir Ossis doch alle seinerzeit unter den alten Männern um den Honecker gewesen sind. Und was ist jetzt? Damals in der DDR habe ich meine Oma gefragt, warum sie damals alle brav Adolfs Regeln gefolgt sind und von den Ermächtigungsgesetzen in der Volksgemeinschaft nichts merkten. Als petzende Blockwarte aufpassten, Angst regierte, Anpassung Überlebensstrategie war.

Ostern 2020 an einem Görlitzer See: Ein kleiner Landrat sperrt für seine Bürger die Zufahrten zum größten See des Kreises. Kontrolliert von Security, Polizei und Ordnungsamt.

Und nun also ein heimlich geändertes Infektionsschutzgesetz als pauschaler Freibrief dafür, ein ganzes Volk zu isolieren und nach Belieben zu reglementieren. Wieder werden Nachbarn von Nachbarn oder Teenies im Park verpetzt. Seit Monaten wird Angst geschürt. Treiben die Medien und Virulogen täglich eine neue Paniksau durchs Dorf. Apropos DDR: Da gab es schon mal eine böse asiatische Grippe. Diesen Anfang eines Artikels sendete mir eine Hundefreundin zu. Er trägt dazu bei, die jetzige Informationspolitik und die momentanen Maßnahmen ernsthaft zu hinterfragen.

Zurück zum Anfang. Warum ich Oma nicht (außer bei meinem Jäger und Gärtner oder im Dorfladen ) einkaufen gehe, sondern alles mögliche online bestelle? Nun – mit der so sinnlosen Maske geht nix. Tauchen wir also in den Untergrund ab. Und wenn montags alle möglichen Leute “zufällig” an bestimmten Orten bestimmter Städte (gegen Coronareglements?) spazieren gehen, dann bin ich vielleicht nächsten Montag dabei.

Ach ja: Ich bin eine Oma mit vielen Vorerkrankungen. Ein potentielles Opfer des Virus. Und nein: Ihr alle müsst nicht daheim beiben und Masken tragen, um mich zu schützen!!

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