Der etwas andere Einkauf

. . .oder wie sich die Oma mal als “Marktschwärmer” versucht

Wir Rentner haben – entgegen anderslautender Sprüche – doch Zeit. Und die verwenden wir unter anderem für Einkäufe. Da wird nicht mehr nach Feierabend durch riesige Einkaufshallen gehetzt. Nein, man darf beispielsweise in aller Ruhe auf Märkten gucken oder kleine Insiderlädchen wie die verpackungslosen “Lose Laden” besuchen und in tollen kleinen Suppenküchen Mittagspause machen.

Jeden Donnerstag können Besteller wie ich im Zittauer Salzhaus von Stand zu Stand gehen und ihre Waren dort fix abholen.
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Die spontane Wunderheilung

Oder wie auch ein Tierarztbesuch ohne Behandlung was bewirken kann

Ein “Wunder” ist dieser Tage meinem Cockermädchen geschehen. Vormittags saßen wir noch auf bzw. unter den Kirchenbänken im Wartezimmer der Tierärztin. Dort war es schon kurz nach Öffnung rappelvoll. Das seit Tagen vornehmlich auf drei Beinen hüpfende Hundchen ignorierte alle Katzen, die in ihren Körbchen ringsherum schimpften oder mauzend klagten. Wir warteten. Und warteten. Und warteten. Und gingen irgendwann.

Was hat sie nun wieder? Antonia begleitet hier ihre “Kinderfreundin” zum Tierarzt. An dem Tag zum Impfen.
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Gereiztes Volk – geteilte Familien

. . . oder zu Risiken und Nebenwirkungen der neuen Zeit mit Corona

Vor wenigen Monaten habe ich noch mit kritischem Feedback auf den Youtube-Beitrag einer geschätzten Hundeausbilderin reagiert. Sie möge doch bitte bei den Hunden bleiben und die unsägliche Coronadiskussion anderen – den Panikmachern – überlassen. Inzwischen kann niemand mehr den Berichten und Geschehnissen um die neue Version eines bereits lange existierenden Virus entgehen. Oder den Vorschriften, Einschränkungen und täglich neu geschürten Ängsten. Die sich von Kreis zu Kreis, Bundesland zu Bundesland, europaweit und sogar von Schule zu Schule unterscheiden. Sie veränderten und bestimmen unseren Alltag.

Weltweit Stofflappen und Ausgangsverbote bis hin zu einem Rauchverbot im Freien wie derzeit in Spanien. Und das gegen ein Virus, das es schon vor vielen Jahren gab. Und das zum Superstar aller Pharmas, Politiker und Forscher geworden ist.

Ich als Risiko-Oldi habe mitgefühlt, als ihr armen Städter und Eltern während der ersten panischen Verordnungen Kraft eines zuvor noch nie aktivierten Infektionsschutzgesetzes daheim bleiben musstest , in Euren Wohnungen quasi eingesperrt worden wart. Mich konnte (anfangs) auch keiner ängstigen. Ich fühlte mich in dem eigenem Hüttle, mit Hund und in meiner wunderschönen Provinz sowie halbwegs schnellem Internet in der Stube relativ sicher. Außerdem vor Behördenkontrollen geschützt und keinesfalls einsam. Na gut. Die Gaststätten usw. waren zugesperrt , aber wir hiesigen Hundefreunde hielten beim wöchentlichen Treff einfach mit wechselseitig mitgebrachtem Essen und gemütlichen Beisammensein sowie spontanen Grilleinladungen dagegen. Immerhin schlich in unserem Dörfchen nur eine selbst ernannte “Blockwartin” umher, um der Leute Abstände zu kritisieren oder miteinander spielende Kinder zu zählen. Verpetzen – es ist aber schon wieder hoffähig in einem Land, in dem Verpetzer einst dem gesundem Volksempfinden Genüge taten. Und in meiner Jugend damit eifrig ihrer Treue und Verbundenheit zum sozialistischen Vaterland DDR Ausdruck verliehen haben.

Inzwischen geht der Corona-Riss quer durch Familien und Freunde. Und das zerteilt uns mehr, als auf den ersten Blick ersichtlich. Es tut weh. Denn unsere Ansichten gehen zum Teil auseinander. Und auch, wenn wir (um des lieben Friedens willens) bei Besuchen nicht um Ansichten streiten, sondern schlucken oder beflissen das Thema wechseln: Ich finde die Corona-Gläubigkeit mancher Verwandter genauso naiv bescheuert, wie die wahrscheinlich meine Überzeugung, einem Virus kann man nicht mit wilden Maßnahmen, sondern nur mit guter Abwehr Paroli bieten .

Mit nem kleinem Spanier unterwegs

. . . oder wie Oma sich ratzfatz ihr letztes Auto angelacht hat

Nachdem ich neulich lauthals hier gejammert habe, weil die Spargroschen nicht mal für einen klitzekleinen und gebrauchten Hybriden reichen, sollt ihr nun erfahren, wie die Suche nach dem allerletzten Auto letztlich ausgegangen ist. Ich bin jetzt glücklich mit einem kleinem Spanier unterwegs. Ist ja bissl so, wie mit einem neuen Hund. Man muss sich erst kennen lernen und testen was geht und wie alles funktioniert.

Die erste Autobahnfahrt mit dem Neuen. Erst einmal einfach bei Stopp und go “mitschwimmen” und nicht erschrecken, wenn die Scheibenwischer plötzlich von ganz allein loslegen..
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Ausgeträumter Hybridtraum

. . . oder wie die Oma an ihren wirklich allerletzten Autokauf geht

Heute trafen Frauen zweier Interessengruppen aufeinander. Hier die nette und äußerst sachkundige Verkäuferin des Autohauses. Auf der anderen Seite des Tresens ich: die Oma. Wild entschlossen, das allerletzte Auto meines Lebens so günstig wie nur irgend möglich zu erhaschen. Jede von uns hatte spezielle Vorgaben. Meine waren neben dem vom Kontostand gesetzten Rahmen die Dringlichkeit, den in die Jahre gekommenen Colt zu verabschieden, bevor er die halbe Rente schluckt. Die Verkäuferin wiederum muss an ihre Provision und die Zukunft der Firma denken. Wollte der Oma dabei aber immerhin keinen Neuwagen plus Kredit aufschwatzen.

Das derzeitige Hundeauto – klein und japanisch zuverlässig. Aber kein hochwertiges Verkaufsobjekt mehr.
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