Oma feiert anders . . .

. . . oder von kleiner Teichparty mit Hunden und Freunden

Eine grüne Oase, liebevoll gepflegt. Wer den Verein bei der Pflege unterstützen möchte, findet am Bungalow alle Daten.

Nein, so eine mit Damast bedeckte Tafel mit feinstem Porzellan drauf und festlicher Dress für die gratulierenden Leute – das ist mir nix. Das passt einfach nicht zu mir. Auch nicht bei Jubiläen. Also entstand beim Nachbarschaftskaffee mit Elke die Idee vom kleinen Picknick am Schlegeler Teich. Diese kleine und inzwischen wieder von den Teichfreunden so fein gepflegte grüne Oase zwischen vier Oberlausitzer Dörfern, sie gehört ganzjährig zu meinen Lieblingsmorgenrunden mit dem Cockerchen Darja.

Und so haben sich ein Dutzend Vierbeiner mit ihren Dosenöffnern und meine Nachbarin als Johanna-Hüterin an einem arschkalten Maitag am Teich eingefunden.

Und weil die meisten Hundeleute ihre Wuffs immer und überall dabei haben möchten und erst dann wirklich glücklich sind, habe ich die “kleinen Harlekine”, Jacko, Paulchen, Krümel, Freddy usw. samt ihren Dosenöffnern zum Imbiss rund um den Teich geladen. Wegen Schlechtwetter gehörte das Gelände auch uns ganz allein. Und so konnten alle Hunde (zwischen vier Monaten und 14 Jahren alt) also frei laufen. Sie lernten neue Kumpels kennen, ohne dass ihre Frauchen sich groß ängstigten. Und für jedes Scheißhäufchen gab es rings um den Teich die Abfallbehälter.

Und hier gab es dann für uns Menschen bei der Heike vom Kiosk “Teichrose” den Badimbiss und Erdbeerbowle.

Alles in allem ein Nachmittag, der zu mir passte. Der mir und hoffentlich auch den outdoor-Gästen in guter Erinnerung bleiben wird. Zumindest haben sich bei 12 Grad Celsius mit lauter Schauern weder Zwei- noch Vierbeiner was weg geholt.

Monjas Torte fand ebenfalls begeisterte Koster. Ach ja – und den vielen Wein – den werden wir bei den nächsten Hundedienstagen so nach und nach verkosten.

Das mache ich doch mit links . . .

. . .dachte die Oma und kniete auf dem Küchenboden

Ein Dauerregentag in der sonst so schönen Oberlausitz. Das Cockerchen steht in der Haustür und will nicht mal mit Mäntelchen bei so einem Hundewetter raus. Ich auch nicht. Was also außer Lesen oder blöder Hausarbeit tun? Beim Nachbarschaftskaffee trug ich der Elke von nebenan den Plan vor: Man könnte doch den tief durchgelatschten Bodenbelag in der Küche mal wechseln. Das fand meine 75-jährige Lieblingsnachbarin toll. “Zack, zack, ist das doch in der winzigen Bude mit dem Cattermesser raus geschnitten”. Es sah auch – so wie sie mir das erklärte – total einfach aus. Nur ist sie eben handwerklich taff, während ich vier linke Hände und beim Handwerkeln nie wirklich einen Plan habe.

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Der Hund auf dem Sessel . .

. . . oder warum die Oma plötzlich kleinlaut ist

Neulich habe ich mich – von den Kreuzschmerzen abgesehen – mal wieder so richtig obenauf gefühlt. Da marschierten Hundeleute am Fenster vorbei. Und einer der Vierbeiner zog wie wild an seinem Softgeschirr und renkte seiner “Führerin” schier den Arm aus. Ich schlürfte als Zuschauer am Frühstückstisch milde lächelnd weiter meinen Kaffee und nahm mir vor, diesen Blog mal wieder mit klugen Sätzen über Hundeerziehung zu füttern. Dirigiere ich doch seit sieben Jahren einen wunderschönen Vorzeigecocker durch die heimische Landschaft.

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Prügel für Liefers . . .

. . .oder Erinnerungen an Biermann und Wandlitz in der DDR

Ich liebe ihn, den heiter-ironischen Münsteraner Tatort. Die rauchende Staatsanwältin, den kiffenden Kommissars-Papa und all die anderen eckigen Figuren. Besonders den Liefers als Prof. Börne. Ausgerechnet der fasst jetzt mediale Prügel ohne Ende ab. Sein Vergehen: Neben ihm haben es vier Handvoll Schauspieler gewagt, mit Augenzwinkern und Ironie das seit 14 Monaten mehr als misslungene und von Maskenaffären und Organisationsdebakeln begleitete Corona-Management ihrer (unserer) Regierung auf die Schippe zu nehmen. Erinnert mich ganz sehr an die DDR. Und deren Umgang mit kritisierenden Künstlern. Sagen euch Namen wie Biermann, Manfred Krug und Armin Müller-Stahl noch was?

. . . und jetzt noch die indonesische Variante. Hauptsache ihr bleibt in der Angststarre.
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Von ehrlichen Zittauer Findern . . .

. . . und wie Oma ihren Führerschein wieder mal wieder bekommen hat

Glück gehabt!! Nach zwei angstvoll-verärgerten Tagen ist die Geldtasche wieder an ihrem Stammplatz. Und ein mindestens zehn Tonnen schwerer Lausitzer Granitbrocken ist mir von der Seele gepoltert. Wer selbst schon einmal Ostereiersuchen um Autoschlüssel, Telefon oder die Mappe mit den Ausweisen absolviert hat, der lächelt jetzt wissend. Wenn mal was verschwindet ist, bricht ja keinesfalls sofort die große Panik aus. Zuerst einmal sucht der Mensch – anfangs noch ziemlich cool – und seiner Schussligkeit gewiss an den üblichen Stammplätzen. Erst, wenn weder an diesen üblichen, noch an den sonstigen Fleckchen der vermisste Gegenstand auftauchen will, steigt der Blutdruck, wächst die Hektik und kalte Angst beginnt ganz langsam den Rücken hoch zu kriechen.

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