Ein großer Jäger musste gehen

Letzte Worte für unseren so tollen Brummelbruno

Der graubraune Cocker Spaniel Bruno, er blieb Zeit seines Lebens, wozu diese Rasse einst gezüchtet wurde: ein begeisterter stöbernder Jäger. Die Jagd war seine Leidenschaft. Durch die und durch meinen Leichtsinn hat er jetzt sein Leben mit elf Jahren verloren. Für einen Cocker vor der Zeit. Ich würde gern meine Schuldgefühle delegieren: z.B. auf die Erbauer dieses beschissenen Anti-Schweinepest- Grenzzaunes an der Polengrenze, der bei uns direkt direkt an Wanderwegen und Bundestraßen verläuft. Aber hätte ich meine zwei “Jäger” nicht beide zugleich frei laufen lassen, wäre Bruno nicht an die elektrische Barriere gekommen und wohl auch nicht vor den Laster gesprungen.

Wasser war nach der Jagd Brunos zweite große Leidenschaft. Bei ihm ging die Badesaison von Januar bis November.
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Die Heinzelmännchen vom Teich

Der neue Verein der Schlegeler Teiche legt so richtig los

Es gibt sie noch: Leute die auch weit weg von ihrer Haustür anpacken und damit nicht nur sich, sondern auch anderen Menschen ein “grünes Wohnzimmer” schaffen. Fast jede Woche kann ich Neues bei den Runden um die Schlegeler Teiche entdecken. Voriges Jahr mutmaßte ich noch, dass aus dem vormaligen Badeteich ein verschilfter und zugewucherter Sumpf wird. Doch es kam anders!!!

Das Ufer ist abschnittsweise von Schilf beräumt, neuer Sand für die Kinderbadestelle und erneuerte Bänke sind schon da. Morsche Bäume sind gesägt. Am Teich tut sich was. Bevor die Sonnenbader kommen.
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Zittau – eine abgesperrte Stadt

Oder wie es uns mit Elektrozäunen und Corona-Barrieren so geht

Alles ist plötzlich anders. Die Stadt, in die ich fast täglich zum Einkaufen oder zu Besorgungen fahre – die ist seltsam geworden. Gestern noch standen lange Autoschlangen von Tank-Touristen an den beiden Grenzübergängen zu Polen. Jetzt stehen dort Sperrgitter und frierende polnische Polizisten.

Tag eins der Corona-Sperren an den Grenzen des sächsischen Dreiländerecks. Der 15. März anno 2020.

Europa? Es war nie so fern und doch nie so gemeinsam wie jetzt. Gerade weil gegen Corona alle Welt derzeit heftig und weltweit mit Sperren, Verordnungen, Verboten hantiert und “reagiert”. Und dadurch wird es plötzlich auch still hier. Die Tanktouristen müssen vor der Grenze umkehren, die Sonntags-Tschechien-Mittagesser daheim bleiben.

Aber nicht nur wir Menschen sind jetzt abgezäunt. Damit die hiesigen Massentierhalter für ihre Billigschnitzel so weiter machen können wie bisher – und wohl nur dafür – entstanden diese Elektrozäune u.a. neben Bundesstraßen und unserem hiesigen Grenzfluss Neiße.

Aber nicht nur das neue C-Virus bestimmt derzeit unser allgemeines LEBEN und schränkt es ein. Auch die “schweinischen” Massentierhalter bekamen zuvor schon vom Staat und dem beauftragtem THW staatliche Unterstützung. Wir haben diese verdeckte Staatsfinanzierung der Unterstützung der Massentierhaltung bislang nicht so wahr genommen. Aber man baute und bezahlte den Landwirten Zäune gegen wilde Schweine, die keine Grenzen kennen und Schweinepest (bei uns aus Polen) ins Land und die Ställe bringen könnten. Das ist Wirtschaftsförderung für die Massen-Mäster. Die dürfen trotz immer noch in tierschutzwidrigen Ständern fixierter Sauen und Spaltenböden immer noch so weiter machen wie bisher. Dürfen sie wirklich? Sollen wir das weiter dulden?

Tag zwei der Grenzsperren und Tag eins der Schulschließung

Es gibt keine leeren Regale bei Aldi und anderen. Auch keine “ausverkauft”-Schilder in den Apotheken. Provinz hat eben auch Vorteile. Ganz ohne Verbotsschilder am Eingang halten die Kunden von sich aus Distanz. Hut ab vor unserem Oberbürgermeister. Der hat im Regionalfernsehen Lausitz-TV gut rübergebracht, was Stadt und Kreis als Krisenmanagement jetzt tun. Und danke Susi W., dass Du uns den Link mit seiner Ansprache geteilt hast. Hundeleute sind natürlich trotzdem unterwegs. Aber wir umarmen uns ja nicht bei Begegnungen unterwegs, sondern “bekaspern” mit Abstand in jeder Hinsicht die Lage.

Der Mann hinter dieser Seite

Martin springt als flinker Helfer in allen technischen Fragen ein

So Mitte der 80er Jahre saß ich erstmals an einem Rechner. Der war ein Robotron aus DDR Produktion und ich damals Praktikantin in einer Lokalredaktion. Das Ding unterm Schreibtisch war riesig. Es dröhnte wie ein Heliokopter und ersetzte glatt die Büroheizung. Seither habe ich erst dienstlich und jetzt nur noch privat die Computerentwicklung mitgemacht.

Das ist der junge Mann, der mir diese Seite gebastelt hat und der Cockeroma immer wieder schnell zu Hilfe springt, wenn ich bei technischen Experimenten wieder mal auf den falschen Knopf gedrückt habe.
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Neues Holz vor dem Haus

Diesmal rollte tschechische Birke aus der “Nachbarschaft” an

Der nächste Winter, er kommt bestimmt. Vielleicht wird der sogar wieder mal richtig knackig. Gut, wenn man dann eine beruhigende Menge Holz griffbereit vor dem Haus hat. Welches sich an kalten Tagen – egal was der Kachelmann dagegen zu wettern hat – genüsslich durch den Kaminofen jagen lässt und kuschlige Wärme verursacht. So ließe sich sogar ein Stromausfall überstehen.

Welches Holz da fröhlich brennt, das ist dem Brummel- Bruno völlig egal. Aber den Platz vorm Ofen, den liebt mein Cockeroldi schon innig.
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