Schwimmen im Kohleloch

Die Vergangenheit im sächsischen Dreiländereck

Nur abseits der Wege finden sich zwischen dem Zittauer Landratsamt, Hörnitz, Olbersdorf und dem Hradeker Feuchtgebiet noch einige Tafeln mit Hinweis auf frühere Kohlegruben. Dabei wurde hier überall mal Kohle abgebaut. Erst unter Tage, dann über Tage. Der Kohle fielen viele Dörfer zum Opfer. Schon vor der DDR. Wir haben hier viele Kohlegruben und etliche Kohleseen. Einer der kleinsten ist der Olbersdorfer See.

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Hunde auf dem Trödelmarkt

Zum Riesentrödelmarkt an der Dresdener Rennbahn war geladen. Und Tausende kamen. Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen deutlich über 25 Grad . Sie kamen in Autos, per Rad und mit Bus und Bahn. Und manche mit ihren Vierbeinern. Für die sind solche Sonntagsausflüge allerdings kein Vergnügen.

Vor und hinter den Tribünen boten über 200 Trödler ihre Waren feil. Und manchmal ging es eng zu.
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Ab in die Pilze!

Es ist feucht. Es ist warm. Es ist Juni.. Da müssten sie doch wachsen: die ersten Pilze. Neben den pilzfreundlichen Wetterkriterien gibt es noch zwei Anzeichen, an denen ich festmachen kann, ob es schon lohnenswert viele Pilze gibt. Einmal sind das an Waldzufahrten parkende Autos und zum zweiten auf dem Polenmarkt feilgebotene Körbe.

Darja fegt nach einem Pfiff zurück. Als kleiner Feigling bleibt sie solo auf meinen Pilzpirschs eher nahe.

Zugegeben, ich bin dieser Tage mal schon durch den Busch gehirscht, obwohl es auf dem Polenmarkt noch keine Pilze gab und auch keine Rentnerautos in Waldzufahrten standen. Man kennt ja so seine Stellen. Und weiß nach spätestens einem Kilometerchen: Das wird nix mit ner Riesenbeute im Korb. Aber Pilze wachsen immer. Zum Beispiel immer ein paar Perlpilze.

Gelegentliche Pilzsucher nehmen Perlpilze nicht. Die sehen ihnen zu giftig aus mit ihren Lamellen und den roten Fraßgängen für Maden. .

Dabei schmecken Perpilze ganz lecker. Und deren rote Fraßgänge, die sind das ganz eindeutige Unterscheidungsmerkmal gegen den giftigen Pantherpilz und/oder den essbaren grauen Wulstling. Nach der ersten Waldexkursion habe ich Perpilze heim gebracht.

Und die lecker zu Nudeln gebraten. Das war gestern. Wir leben noch. Also nur – falls einer von euch an braune Fliegenpilze denkt!

Was ist ein Cronjob?

Oma und die Begriffe aus einer anderen Welt

Fragen Sie ruhig, wenn noch etwas unklar sein sollte”, sagte Martin. Er hat mir kürzlich diese Webseite mit all ihren Funktionen datenkonform gebastelt und auf Servern angemeldet. Der IT-Azubi ist jünger als meine jüngste Enkelin, aber ich habe viel weniger Hemmungen, ihn nach technischen Dingen zu fragen, die ich nicht mehr verstehe. Über eine ebay-Kleinanzeige und Suche nach technischer Hilfe für diesen Blog habe ich Martin gefunden.

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Grün und bunt – das tut der Seele gut

Im Juni kippt die Natur ihr Füllhorn aus

Es duftet wie in einer Parfümerie. Dabei gehe ich mit den Hunden morgens nur an einem Pfad neben einer großstädtischen Gartensparte entlang. Dort blüht unter anderem der sonst kurz zur Hecke gestutzter Liguster. Ein Stück weiter prächtige Brombeerbüsche, rosa Hagebutten und der erste Sommerflieder. Außerdem am Wegesrand diverse Nesseln und vieles andere.

Blühende Brombeerbüsche am Wegesrand. Sie duften fein, sind aber nichts für Menschen, sondern ein Rückzugsort und sichere Wohnung für allerlei Getier.
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