Urlaub mit Hund und Hürden

Unser Urlaub beginnt mit Stress und tagelangen Sessions aller beteiligten Frauen vor PC, Tablet oder Smartphone. Wir gehen auf Quartiersuche. Die Suchaufgabe: 1. Ein nettes aber preiswertes Quartier mit vielleicht umzäunten Grundstück. 2. Nur für ein paar Tage, 3. nicht zu weit von Sachsen weg und 4. am Wasser. Es muss nicht der Ostseestrand oder Sylt sein. Ein netter See reicht. Aber 5. sind wir viele!!!

Wachtelhündin Kira im Berzdorfer Stausee. So stellen wir uns tollen Sommerurlaub vor, Foto: Chiaz
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Freunde für immer

Kinder und Hunde – das sind besondere Beziehungen

Manchmal sagt ein Foto mehr als Worte. Dieser Tage kam Anna (Name geändert) mal wieder in unsere Gegend. Sofort fietschte ihr Cockerdame Darja begeistert entgegen. Die Liebe der beiden zueinander, sie verbindet Hund und Mädchen. Anna und Darja kennen sich aus Zeiten, als beide noch sehr klein gewesen sind. Da verbrachten Annas Omi und ich (Darjas Frauchen) einen gemeinsamen Urlaub. Jede von uns äußerst besorgt um das Wohlergehen ihres jungen Schützlings. Beide Omas flitzten wir ganztägig hinter unseren “Babys” her. Damit sie ja nix Falsches naschen, irgendwo runter fallen oder so.

Diese beiden sind und bleiben Freunde fürs Leben. Für mich ist das wunderschön anzusehen.

Das ist jetzt fünf Jahre her. Aus klein-Darja ist ein propperes Hundchen geworden, das Kinder immer innig lieben wird. Selbst bei einem versehentlichem Tritt auf den Fuß oder Wegnahme eines Kauknochens durch ein Kind würde sie nie schnappen oder drohen. Aus Anna wurde inzwischen ein großes Mädchen. Die turnt, geht ins Ballett und dirigiert locker-souverän auch andere Vierbeiner herum. Die traut sich sogar zu, mit meinem inzwischen angeschafften Zweitcocker Bruno allein Gassi zu marschieren. Kann ihn langen Leine dirigieren. Und dieser wirklich hippelige ADHS-Hund, er lässt sich von diesem kleinen Mädchen prima an der langen Leine führen.

Bruno der Stockträger. Auch er hat bei der Vorbesitzerin Kinder lieben gelernt. Davon profitieren wir jetzt alle.

Es ist so toll, Hunde und Kinder in ihrem nonverbalem Miteinander zu erleben. Und ich meine hier nicht das Zwangskuscheln oder Schlafen im gemeinsamen Bett!!! Die meisten Hunde und Kinder verstehen sich und können einfach miteinander! Wenn denn der Hund in seiner Jugend gelernt hat, dass alle Menschen (auch Kinder) nett sind und man auch kleinen Kindern nicht die Semmel aus der Hand stiebitzen darf. Und wenn das Kind gelernt hat, die Bedürfnisse des Tieres zu respektieren.

Kleine Freuden bei großer Hitze

Oder wie schön das Dorfleben bei über 35 Grad sein kann

Ja Leute, ich betreibe Schleichwerbung. Fürs Dorfleben. Immer wenn ringsum und lauthals die Vorzüge urbanen Wohnumfeldes angepriesen werden, stelle ich mir die Stadtwohnung bei Temperaturen wie sie genau heute – am 26.Juni 2019 – herrschen, vor. Eine oberhalb kochender Asphaltschluchten. Wo Fenster aufreißen selbst nachts nix nützt und statt heißer Luft immer noch heiße Luft mit Abgasen hereinkommt. Und wenn Städter dann dem drohenden Hitzetod an irgendeinem Gewässer, ins Freibad oder in einen Park entfleuchen wollen. Da sind dann schon Tausende vor ihnen da.

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Bitte einmal kurz schön schneiden

Mit Lady Darja bei der Hundefriseuse im Nachbardorf

Wenn ich einmal so im Quartal zum Friseur marschiere, dann dauert das maximal eine Viertelstunde und kostet (Kurzhaar, Trockenschnitt) je nach Örtlichkeit zwischen 15 und 22 Euro. Heute bin ich aber mit Cockerlady Darja erstmals in ihrem fünfjährigen Leben zum Friseur marschiert. Zur Hundefriseurin. Runter ins Nachbardorf. Aber erst, nachdem meine zeitweilig wg. Gipsarm behinderte Hundefreundin und meine Tochter – und zwar unabhängig voneinander und unabhängig von Facebook oder anderen Bewertungsportalen – eine positive Bewertung über das Aussehen ihrer Hunde hören ließen, wagte ich den Schritt. Und stellte meinen explodierten Flokati zum Schneiden vor.

Hier hat der Hund schon etwas Fasson, aber nach einer Stunde auf dem Tisch auch schon die Schnauze gestrichen voll. Mit Stellung 2 b kann die Fachfrau aber umgehen. Und wer schön sein will . . .
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Schwimmen im Kohleloch

Die Vergangenheit im sächsischen Dreiländereck

Nur abseits der Wege finden sich zwischen dem Zittauer Landratsamt, Hörnitz, Olbersdorf und dem Hradeker Feuchtgebiet noch einige Tafeln mit Hinweis auf frühere Kohlegruben. Dabei wurde hier überall mal Kohle abgebaut. Erst unter Tage, dann über Tage. Der Kohle fielen viele Dörfer zum Opfer. Schon vor der DDR. Wir haben hier viele Kohlegruben und etliche Kohleseen. Einer der kleinsten ist der Olbersdorfer See.

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