Der Hund auf dem Sessel . .

. . . oder warum die Oma plötzlich kleinlaut ist

Neulich habe ich mich – von den Kreuzschmerzen abgesehen – mal wieder so richtig obenauf gefühlt. Da marschierten Hundeleute am Fenster vorbei. Und einer der Vierbeiner zog wie wild an seinem Softgeschirr und renkte seiner “Führerin” schier den Arm aus. Ich schlürfte als Zuschauer am Frühstückstisch milde lächelnd weiter meinen Kaffee und nahm mir vor, diesen Blog mal wieder mit klugen Sätzen über Hundeerziehung zu füttern. Dirigiere ich doch seit sieben Jahren einen wunderschönen Vorzeigecocker durch die heimische Landschaft.

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Die Sache mit den Abkürzungen . . .

. . . oder warum die Oma dabei immer noch auf die Nase fällt

Dass der kürzeste Weg keinesfalls immer der beste ist, das sollte man irgendwann in einem so langem Menschenleben wie meinem mal geschnallt haben. Aber denkste! Der Mensch ist eben, wie er ist. Und wenn ich die Wahl habe, dann nehme ich bis heute am liebsten irgendwo immer noch ne verlockende Abkürzung. Die ziehen mich magisch an. Über etliche Fallstricke bin ich dabei im Job, beim Wanderreiten oder in anderen Lebensbereichen schon geflogen.

Äste und Brombeerranken. Die reichen heute, um Oma zu Fall zu bringen. Da staunt der Cocker. Er hat vier Beine
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Wir beim Tierarzt . . .

. . . oder wie wir Hundehalter uns darauf ein wenig vorbereiten können

In meinen vielen Pferde-, Hunde- und Katzenhalterjahren habe ich schon in sehr vielen Wartzimmern von Tierärzten gehockt. Dort mindestens einen 911er Porsche (gebraucht freilich) gelassen. Aber was tut man nicht alles für seine geliebten Vierbeiner? Wir tun so vieles. Aber gerade einige wichtige und grundlegende Basics – unter anderem in Sachen Tierarztbesuch – leider nicht. Dabei ist es relativ einfach, einen Hund zu konditionieren. Wer das nicht mag oder kann, der sollte zumindest so etwas wie einen Tierarztknigge anstreben. Wenn Tierärzte nämlich via Aushang darum bitten müssen, dass ihnen nicht an die Blumenkübel vor dem Wartezimmer gepisst oder mitten ins Familiengehöft geschissen wird, dann ist das zum Fremdschämen. Markierend überall rumpieseln – das hat der Wauzi doch vorher daheim gelernt. Jeden Artgenossen überall anzukeifen ebenfalls.

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Die verlorene Hündin

. . . oder wie Dresdner Tierfreunde einem bosnischem Tier aus der Kälte halfen

Jasper (links) und die tagelang am Dresdner Stadtrand umherirrende ausländische Hündin mit Olivia. Die konnte mit Hilfe von Jasper die verstörte und scheue Hündin ins Haus der Familie locken.

Es gibt im wahren Leben Tiergeschichten, die spannender und ebenso herzwärmend wie ein Lessi-Film sind. Eine habe ich neulich in Dresden erlebt. Und will sie euch hier erzählen. Zu Besuch am Stadtrand gab es bei den Hundeleuten, die sich zwischen Mockritz und dem Nöthnitzer Schloss auch bei Gummistiefelwetter immer mal zufällig oder verabredet bei Gassirunden treffen nur ein ganz großes Thema: die verloren gegangene Hündin. Ich hatte die an Bäume und Laternen gepinnten Suchplakate zuvor schon gesehen: Husky-Mischlingshündin am Rastplatz entlaufen.

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Ein Cocker im ersten richtigen Winter

. . . oder wie die Oma gerade täglich mit Darja mühsam durch den Schnee stapft

Mein Hundchen ist kein Jungspund mehr. Darja wird jetzt sieben Jahre. Aber so einen richtigen Winter hat sie bisher noch gar nicht erlebt. Läuten doch zunehmend alle möglichen Wetterapps und Wetterberichte immer schon bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt und Schnee bereits über 3 Zentimetern eine bevor stehende Katastrophe ein. Das ist doch noch kein Winter. Erst, wenn das Thermometer so zweistellige Gefrierfachwerte erreicht und unter den Schneemassen schon das Carportdach stöhnt, dann ist Winter.

Begeisterung sieht zwar anders aus – aber wenn das weiße Zeugs so nass ist, dann mag es Darja nicht.
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