Den Hund stören Verbote nicht

. . . oder wie Oma mit dem Cockerchen gut durch die zweite Welle kommt

Deutschland im November 2020. Inzwischen müssen wir sogar auf Wochenmärkten und in Fußgängerzonen Masken tragen. Wieder sind Kneipen, Kinos und Theater zugesperrt. Bäder und Hotels geschlossen. Konzerte, Adventsmärkte und Karnevalsauftakte fallen weg. Fitnessstudio sind dicht und Zoos zu. Und eigentlich soll ich mit meinen Freunden nur telefonieren und sie möglichst nicht mehr besuchen. Wieder bestimmen mehr oder wenige sinnige Verbote unser aller Leben. Aber . . .

So sieht es im Sommer aus in meiner zauberhaften Oberlausitz. Kommt einfach mal vorbei, wenn der ganze Corona-Aktionismus vorbei ist.
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Die spontane Wunderheilung

Oder wie auch ein Tierarztbesuch ohne Behandlung was bewirken kann

Ein “Wunder” ist dieser Tage meinem Cockermädchen geschehen. Vormittags saßen wir noch auf bzw. unter den Kirchenbänken im Wartezimmer der Tierärztin. Dort war es schon kurz nach Öffnung rappelvoll. Das seit Tagen vornehmlich auf drei Beinen hüpfende Hundchen ignorierte alle Katzen, die in ihren Körbchen ringsherum schimpften oder mauzend klagten. Wir warteten. Und warteten. Und warteten. Und gingen irgendwann.

Was hat sie nun wieder? Antonia begleitet hier ihre “Kinderfreundin” zum Tierarzt. An dem Tag zum Impfen.
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Exkursion zur Züchterin

. . . oder warum wir hin und wieder zu Besuch bei Darjas erster “Mama” sind

Vor sechs Jahren im August. Da fuhren meine Frau Nachbarin als “Welpenkuschler” und ich in einen kleinen sächsischen Ort bei Hoyerswerda. Holten dort ein kleines Blauschimmelchen aus dem D-Wurf. Inzwischen ist aus diesem Hundebaby eine Dame im besten Cockeralter und mein Vorzeigehündchen geworden. Was wir gemeinsam erleben, darüber schreibe ich in diesem Blog. Halte aber auch deren Züchterin via Kurznachrichten und Fotos auf dem Laufenden. Zugegeben, es war Eigennutz im Spiel, als wir uns dieser Tage für einen Kurzbesuch ankündigten. Denn ich brauchte Rat, was das immer dichter wuchernde Haarkleid und vor allem die fitzende feine Wolle der Hündin angeht. Scheren oder nicht? Das war die Frage. Allein das trennt ja Halter dieser tollen Rasse.

Darja ist bei dem Besuch wieder schick gemacht worden. Und ja mit kurzem Fell und ausgeschorenen Ohren ist die Kleine im Sommer besser gelände- und badetauglich.
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Ein schlitzohriges Schlappohr

. . . oder wie sich die Oma schon mal fürs Hundesitting mit Casey wappnet

Mein kritischer Blick schweift durchs Haus. Oh, da liegt die Tüte mit den Knabbernüssen viel zu weit vorn auf dem Sideboard in der Stube. Und ein Obstschälchen auf dem Fensterbrett? Das geht ja gar nicht. Da kommt Casey locker ran, wenn sie sich auf die Hinterbeine stellt. Mir geht es gerade in etwa so wie einer kinderlosen Tante, die mal eine Zweijährige hüten soll. Denn ich soll in drei Wochen die achtjährige Hündin einer Hundefreundin hüten.

Der unschuldige Blick täuscht. Diese kleine Charmeuse hat es faustdick hinter ihren Schlappohren.
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Wanken zwischen Vernunft und Panik

. . . oder wie sich Oma um den kranken Hund sorgt

Mit klopfendem Herzen, sorgenvoller Miene und einem Arsch voller Tränen klingelte ich gestern zur schönsten Fernsehzeit bei Hundefreundin Margit an deren Haustür. “Guck dir doch mal kurz meine Darja an!” Margit schaut erst mich sorgenvoll, dann die Cockerhündin an und befand: “Da ist was nicht in Ordnung.” Genau so hatte ich das auch empfunden und gefürchtet.

Die sechsjährige Darja – bei ihr drohe ich eine Heliokopterhundehalterin zu werden.
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