Meine Spende geht an Hunde mit Jobs

Oder warum Oma die Weihnachts-Spendensammler nicht glücklich macht

Derzeit quellen täglich reale wie virtuelle Postfächer über. Na klar, ist Vorweihnachtszeit. Da gehen unsere Herzen und Brieftaschen auf. Jeder will wenigstens bissl was Gutes für irgendwas oder irgend jemanden tun. Das wissen die Spendensammler. Und legen sich richtig ins Zeug. Aber weil ich eben nicht Bill Gates oder superreich bin, will jede Spende schon wohl bedacht sein.

Na Frauchen, gib was für die Hunde!

Denn allein in meiner Gegend gibt es mindestens 101 Empfänger, die Gutes tun und dabei auf Spenden angewiesen sind. Und mindestens 15 von denen würde ich liebend gern viele Scheine rüber reichen. Dabei ist unsere Dorfbücherei, das Herrnhuter Hospiz, Besuchsdienste in Alterseimen, Weihnachten bei der Zittauer Tafel, die Kulturambitionen unserer Stadt, die Pflege der Schlegeler Teiche usw. nicht mal dabei. Für Tierfreunde wie mich bleiben aber immer noch der Tierpark, die hiesigen Tierheime, Fledermaus-, Igel- und sonstige Projekte.

Ihr merkt schon: Wer nur mal einen Fünfziger erübrigen kann, der muss zuvor ganz schön lange mit seinem Gewissen und seinen persönlichen Ansichten diskutieren, wo die Gabe am besten hin soll. Probiert mal aus, wen ihr dann bedenken würdet. Meine Hundefreundin Margit packt beispielsweise immer einen ganzen Berg Decken, Körbchen, Leinen und einen Sack Futter ein. Und fährt damit in das Tierheim, aus dem sie nach und nach ihre Wuffs geholt hat. Ich wiederum finde es toll, wenn Hunde heutzutage noch einen Job machen dürfen, eine richtige Aufgabe haben. Und hochachte und bewundere all jene Leute, die mit viel Aufwand, Eigenmitteln und Einsatzbereitschaft ihren Vierbeiner zum Rettungshund ausbilden. Oder mit den eigenen Terriern als Dienstleister Bauernhöfe rattenfrei machen.

Also liebe Hundeleute, wenn jetzt Hand-und Fußmaler, die Afrika-Helfer und 1001 andere um eure Unterstützung buhle, dann überlegt gut, wo eine kleine Spende den meisten Sinn macht.

Hühnersuppe für alle

Gekocht wird neuerdings auch für drei Hunde und eine Miez

Unvereinbar prallen Ansichten – ja Welten – aufeinander, sobald es um das Futter für unsere vierbeinigen Lieblinge geht. Und da ist für die meisten Besitzer nur das Beste gut genug. Für mich auch. Früher schleppte ich säckeweise teures Wunder-Spezialfutter fürs Pferd heran. Kaufte später für unsere hundertjährige Miez die teuersten und speziefischsten Oldifutterchen. Und sobald einer der drei Familienhunden sich juckte, zu stinkend pupste oder anderweitig Unwohlsein auch nur ahnen ließ, geriet das Futter unter Generalverdacht. Zu viel Getreide? Zu viel Zucker (läuft im Hundefutter unter Melasse)? Ein Zuviel an Vitaminen oder Zusatzstoffen?

Die bunte Truppe lässt es sich schmecken, da bleibt kein Krümchen übrig.
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Die Hunde der anderen

Oder – warum ich die gar nicht besser erziehen will

Also wenn ich die Nora wäre! Dann würde ich meinem Hund endlich mal vernünftiges Laufen an der Leine ohne wildes Zerren beibringen. Wie das aussieht, wenn so ein Hund sein Frauchen hinter sich her schleift und dann noch bestimmt, was an “Beute” seine ist! Das ist immer eine prima Steilvorlage für alle Hundekritiker. Und alle Hundeleute wissen schon nach einem kurzem Blick: Hier ist der Hund Chef..

Zwei Cocker und zwei Terrier. Auch da geht draußen bei gemeinsamen Gassirunden nicht alles nach Wunsch. Aber man kann daran arbeiten.
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Mein Cocker Bruno und seine Waldläufe

Der Weg bis zum Freigang für den Jagdspaniel dauerte vier lange Jahre

Ich liebe den Wald. Zu allen Jahreszeiten. Meine beiden Cocker finden es dort ebenfalls ganz toll. Zu Zeiten, als es nur eine Cockerin gab, sind wir (die Leine im Pilzkorb) stundenlang auf Pirsch gegangen. Das änderte sich schlagartig, als vor vier Jahren der brummelnde Bruno zu uns kam. Den “gebrauchten” Hund hatte ich mir ausgesucht. So nach dem Motto, einen zweiten Hund zu erziehen, das kann ja wohl nicht so schwer sein. Denkste!!!

Das gemischte Doppel. Als solches in Feld und Wald bis heute eine große Herausforderung.

Unser Problem war ja nicht Sitz, Platz und Fuß, sondern Brunos Jagdleidenschaft. Wäre ich nicht schon ziemlich alt gewesen, wahrscheinlich hätte ich sogar ne Jägerprüfung avisiert, nur um den beiden Jagdhelfern den Job zu verschaffen, für den sie einst gezüchtet worden sind. Bevor man Cocker zu Kuschelhunden machte. Aber so schaute ich nur ziemlich alt aussehend in die Landschaft, wenn mich das Duo mal wieder in selbiger stehen gelassen hatte.

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Ist ja nix passiert!!!!

Oder vom Umgang von Kindern mit fremden Hunden

Längst ist Willi mit seinem Opa wieder daheim. Keiner von beiden ahnte, wie erleichtert ich war. Und das keinesfalls, weil sie wieder abfahren. Nein, ich bin glücklich, dass zwischen dem Jungen und den drei Hunden hier alles so gut und entspannt gelaufen ist.

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