Unterwegs im Wolfsland

Mit Hundefreunden auf Tour in der östlichen Oberlausitz

Ja – hier bei uns entstand sie seinerzeit. Die erste Wolfspopulation in Deutschland. Der riesige Truppenübungsplatz Oberlausitz und die vielen Bergbaufolgelandschaften nach der Braunkohle boten ihnen die gute Bedingungen. Mit Hundefreundinnen und unseren vier halbhohen Wuffs waren wir neulich – ohne Angst vor dem bösen Isegrim in unserem Wolfsland unterwegs.

Wachtelhündin Kira erobert gerade den Holzwolf im Informationszentrum Rietschen.

Zuerst einmal ein kurzer Stopp im Erlichthof Rietschen. Hier kann man in der Wolfsscheune die Kacke der Wölfe sowie ihre ausgestopften Beutetiere ansehen und ihrem Geheul und Gewinsel zuhören. Birgit setzte ihren Freddy extra vor der Tür ab, aber dem 7-jährigen Rüden waren die aus Lautsprechern tönenden Diskussionen seiner Urahnen so was von egal.

Ausblick im Findlingspark Nochten auf einem der “Steinberge”. Genau dort ist am Rande der Braunkohletagebaue ringsum und zwischen Panzerübungsstrecken Wolfsgebiet. Aber dieser Park ist auch eine ganz tolle Sehenswürdigkeit.

Ja, und dann gibt es hier noch: weite Fichtenwälder zwischen Niesky und Weißwasser. Geflutete Tagebaulöcher zwischen Zittau und Boxberg. Viele Radwege und hundefreundliche Urlaubsquartiere wie u.a. die Feriendörfer am Quitzdorfer Stausee. Wir haben als Hundeleute jedenfalls keine Angst, im ersten und wahrscheinlich bis heute größtem Wolfsgebiet Deutschlands mit Cockern, Wachtelhunden und & unterwegs zu sein.

Ein Kaolinsee im Feriendorf Finnhütte bei Niesky. Die Schönen und Reichen zahlen in ihren Wellnesshotels viel Geld für solche hautfreundliche Wässerchen.

Wenn der See aber nun halb leer ist . . .?

Tolle Tage an einem Stausee ohne Wasser

Ob bei Gassirunden oder im Urlaub – mich und Cocker Spaniel Bruno zieht es zum Wasser. Aber während ich Gewässer auch vorbei laufend als Zuschauer genießen kann, muss Bruno immer und überall hinein. Das ist bei Urlaubsplanungen zwingend zu berücksichtigen. Grenzt es doch aus Brunos Sicht an schlimmste Tierquälerei, wenn er evtl. tagelang an der Leine an Wassern nur vorbei geführt wird.

Also muss Wasser im Urlaub sein. Und trotzdem wagten wir Hundefreundinnen uns neulich ausgerechnet an den in diesem Jahr abgelassenen Stausee Quitzdorf. Ein Gewässer, das selbst bei normalem Wasserstand durch Blaualgen übel beleumdet ist. Zudem war via Regionalzeitung kurz vor unseren Hundefreundetagen zu erfahren, dass die abgestorbenen Blaualgen am Ufer schrecklich müffeln würden. Doch ganz so schlimm war es dann nicht, Es roch eher wie Brackwasser am Bodden.

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Pendeln mit Hund

Oder wie wir von Wechseln zwischen Stadt und Dorf profitieren

Einmal monatlich packe ich Hunde, Koffer und Laptop ins Auto und düse für ein paar Tage in die sächsische Landeshauptstadt. Ich liebe Dresden. Und natürlich meine Freundin Heidi. Die zwei sonst dörflich lebenden Jagdhunde jodeln freudig wie ein Volksmusikduo, sobald ich den alten Kleinwagen an den Bordstein lenke. Denn diese Stadtbesuche sind für sie immer tolle Verwöhntage mit Abenteuerereinlagen.

Immer wieder schön: eine Exkursion in den Großen Garten Dresden. Hier bei den Blumenrabatten vor dem Großen Palais.
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Wir brauchen keine Hundekekse

Unser Fleischer Martin ist der Förderer gesunder Ernährung

Unsere bunte Truppe beim Fressen. In den Näpfen finden sich ganz verschiedene Sachen und ab und an auch mal Gemüse, Haferbrei oder ne übrig gebliebene Kartoffel.

Treffen sich Hundehalter. Irgendwo. Irgendwann. Und einer beklagt sich, dass der Liebling auf dem Sofa stinkend herum pupst wie eine leck geschlagene Biogasanlage. Obwohl man doch richtig gutes und sauteures Dosenfutter gibt. Prompt sind wir alle beim großen Futterthema. Da prallen dann Welten und Überzeugungen hart und zum Teil unvereinbar aufeinander.

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Wenn der Hund wieder mal ächzt

Die nächtlichen Sorgen einer Cockeromi

Jeden Abend marschiere ich im im kleinen Häuschen die alte von Holzwürmern angenagte Treppe hoch. Mit mir die beiden Cocker Spaniels. Die in dem winzigen Zimmer wahlweise in ihren Körbchen oder auf Hundesessel oder -matratze übernachten. Irgendwann knipse ich das Licht aus. Gute Nacht!

Bruno im Schlafkorb. Er hat noch mehr Plätze.
Lady Darja im Schlafkorb, auch sie wechselt gern auf weitere Liegemöglichkeiten.
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