Zurück ins Mittelalter

Nein, ich bin nicht altmodisch!!! Aber lese sie immer noch lieber als e-books: gedruckte Bücher. Solche, die man in die Hand nehmen, zwischen einem Lesezeichen zuklappen oder in der Badewanne fallen lassen und dann wieder trockenföhnen kann. Aber ich sammle sie nicht mehr. Sondern gebe sie anschließend weiter. Derzeit steht Mittelalterliches eines schwedischen Autors hoch im Kurs. https://www.histo-couch.de/titel/309-die-krone-von-goetaland/

Unsere Dittelsdorfer Dorfbücherei. Darja und Bruno warten, während ich dort Lesefutter für mich suche. im Gegenzug gebe ich hier meine ausgelesenen Bücher weiter.
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Gefallene Bäume

Ostern. Strahlender Sonnenschein. Das in unserer zauberhaften und hutzelkleinen Gebirgslandschaft. In der man bergauf und bergab lauter kleine lauschige Dörflein durchquert oder die Burgruine Oybin sowie Bauden und Berggipfel in nur wenigen Marschkilometern erreicht. Dieses so winzige Zittauer Gebirge, in dem man wandernd auch schnell mal auf tschechischer Seite landen kann – es war schon früher immer mein persönlicher Glücksquell. Ob zu Pferd, mit Pilzkorb oder mit Hund: kamen wir aus dem Gebirge zurück, dann war die Welt wieder in Ordnung. Pferde, Mensch und Hund zwar manchmal kaputt, aber eben auch glücklich.

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Unsere täglichen Abenteuer

Was wird uns die große Morgenrunde heute bringen? Ich weiß es nie vorher. Und das liegt nicht nur am Wetter, meinem Rücken oder der an manchen Tagen besonders ausgeprägten Jagdlust des gemischten Doppels. Nein – wer mit Hunden unterwegs ist, kann eigentlich immer was erleben. Und ich hab ja das Riesenglück, in einer Gegend zu leben, in der Freilauf – und damit auch das Üben von Gehorsam im Gelände – möglich sind. Außerdem sozial kompetente Wuffs. So dass man Hundebegegnungen nicht fürchten muss.

Ungeplante Spaniel-Begegnung unterwegs. Nur fürs Foto wurden hier mal vom King-Cavalier-Frauchen Leckerchen gereicht.
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Bruno, männlich – ein toller Zweithund

Soviel vorweg. Ich halte mich für einen großen Hundekenner. Deshalb bekamen früher auch Freunde und Bekannte andauernd und manchmal ungefragt gute Ratschläge für die Erziehung ihrer eigenen Lieblinge von mir. Inzwischen weiß ich:

 Jeder bekommt genau den Hund, den er verdient. 

Egal, ob er den aus dem hiesigen Tierheim holt, aus Rumänien oder Spanien “rettet”, bzw. als süßen und unverdorbenen Welpen vom Züchter oder anderswo kauft. Denn sein Mensch wird ihm immer das beibringen, was ihm  (dem Menschen) wichtig ist.

Bruno, unser Zweitcocker, kann ganz süß gucken, aber auch anders.
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Einer an der Leine

Das Familienrudel: Einzeln gut erzogen. Aber wehe, ein Häslein oder Rehe hüpfen ihnen allen vor Nase oder Augen.

Wieder mal leben wir einen Kompromiss. Der besteht darin, dass – vorerst-  einer der beiden Cocker Spaniels und/oder die große alte Riesenschnauzerin an der 8-Meter Flexi läuft, sobald wir alle in freier Landschaft unterwegs sind. Immer hübsch wechselweise. Wegen der Gerechtigkeit. Denn  keiner unserer drei Hunde würde bei einem lauthals gebrüllten Plaaaatz! seine Hatz auf ein eben aus dem Gras gehupftes Häschen unterbrechen, wenn die anderen auch mitmachen.  Jeder einzeln schmeißt sich aber auf den Acker, sobald dieser Befehl ertönt.

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