Der Spreewald – immer wieder gern

. . . oder warum die Oma mit ihren Hunden und Freunden dauernd zu den Mücken fährt

Ich kenne Leute, die düsen ständig nach Mallorca . Kennen dort alle guten Gaststätten, alle prima-Quartiere, tolle Strände, Fischer und Wanderwege. So geht es mir mit dem Spreewald. Man kennt sich mittlerweile aus. Nur muss ich bis dahin nicht fliegen und 20 Kilo Gepäck abwiegen. Und Hunde dürfen mit. Unter anderem bin ich deshalb ein großer Spreewaldfan.

Die brandenburgische Landschaft mit den vielen Wasserstraßen, sie bietet viel mehr als nur Kahnfahrten.
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Schlaflose Nächte

. . . oder was man dann so alles anpackt oder anfängt

Ich ziehe den Wecker heran: es ist gerade erst vier Uhr. Die ersten Vögel beginnen ihre Stimmübungen. Der Hund hebt zweifelnd den Kopf von seiner Matratze. Darjas Blick sagt in etwa: Ist Frauchen noch ganz dicht? Nee, nicht schon wieder vor Sonnenaufgang aufstehen!! Aber was solls, Hundchen. Wenn die Oma halt wieder nicht mehr schlafen kann. Es gehört zu den Misslichkeiten des Alterns, dass entweder das Ein- oder das Durchschlafen nicht mehr wunschgemäß funktionieren.

Und Schäfchen zählen hilft auch nicht immer. Foto: Pixabay/Gemminger
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Von Dorfrunden mit Hundefreunden

. . . oder warum Oma sich dabei Besserwisserei verkneift

Immer dienstags bin ich mit Sanne und Margit plus unseren insgesamt fünf Wuffs rund ums Dorf unterwegs. Selbige sind ganz verschiedene Typen. Wir Leinenhalter ebenfalls. Und unsere Ansichten darüber, was ein Hund als Grunderziehung mindestens braucht, die gehen zwar nicht grundsätzlich, aber in der Praxis doch sehr weit auseinander. Wir kommen trotzdem fast immer gut miteinander aus. Die Hunde sowieso.

Margit und Sanne bei einer unserer Hunderunden am Dittelsdorfer Kirchsteg. Seit fast acht Jahren sind wir – nicht immer konfliktfrei – gemeinsam unterwegs.
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Sonntags an der Bundesstraße

. . . oder wie Oma Verbote und Begrifflichkeiten in Corona-Zeiten sieht

Wow, wer hätte gedacht, was wir alten ex-DDR-ler jetzt als Rentner noch so alles erleben dürfen. Wir dachten, nach Wende, Treuhand, Euro und den Klimademos junger Leute kann ereignismäßig in Sachen äußerer Lebensumstände nichts mehr Einschneidenderes kommen. Aber denkste!! Jetzt ist Corona. Wenn Honecker und sein Stasichef Mielke seinerzeit auf die Idee gekommen wären, dann hätten die Covid 19 erfunden und wären zur Rettung ihrer DDR anders damit umgegangen, als Ende der 60-er mit dem Hongkong-Virus in ihrem Staat Und nein. Ich will hier weder das böse Virus noch dessen zum Teil wirklich tödlich-bösen gesundheitlichen Folgen negieren und verharmlosen.

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Gehorsamskeitsprüfung 2020

. . . . oder warum die Oma nicht maskiert einkaufen gehen mag

Sicherheitsleute breitbeinig vor der Kaufland-Glastür. Ich solle die Maske doch bitte bis hoch über die tropfende Nase hoch ziehen. So tritt mir einer der stämmigen Corona-Gewinnler entgegen. Danach stand ich im Nebel beschlagener Brillengläser und aus der allergenen Nase lief das Wasser bis Unterkante Oberlippe. Heute schreiben wir Woche drei der sächsischen Maskenpflicht.

Und Ich bin genau so begeistert, wie ich hier schaue. Mir tun alle leid, die solche Dinger, weil vom kleinen Landesfürsten “allgemeinverfügt” jetzt ganztags tragen müssen.
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