Gereiztes Volk – geteilte Familien

. . . oder zu Risiken und Nebenwirkungen der neuen Zeit mit Corona

Vor wenigen Monaten habe ich noch mit kritischem Feedback auf den Youtube-Beitrag einer geschätzten Hundeausbilderin reagiert. Sie möge doch bitte bei den Hunden bleiben und die unsägliche Coronadiskussion anderen – den Panikmachern – überlassen. Inzwischen kann niemand mehr den Berichten und Geschehnissen um die neue Version eines bereits lange existierenden Virus entgehen. Oder den Vorschriften, Einschränkungen und täglich neu geschürten Ängsten. Die sich von Kreis zu Kreis, Bundesland zu Bundesland, europaweit und sogar von Schule zu Schule unterscheiden. Sie veränderten und bestimmen unseren Alltag.

Weltweit Stofflappen und Ausgangsverbote bis hin zu einem Rauchverbot im Freien wie derzeit in Spanien. Und das gegen ein Virus, das es schon vor vielen Jahren gab. Und das zum Superstar aller Pharmas, Politiker und Forscher geworden ist.

Ich als Risiko-Oldi habe mitgefühlt, als ihr armen Städter und Eltern während der ersten panischen Verordnungen Kraft eines zuvor noch nie aktivierten Infektionsschutzgesetzes daheim bleiben musstest , in Euren Wohnungen quasi eingesperrt worden wart. Mich konnte (anfangs) auch keiner ängstigen. Ich fühlte mich in dem eigenem Hüttle, mit Hund und in meiner wunderschönen Provinz sowie halbwegs schnellem Internet in der Stube relativ sicher. Außerdem vor Behördenkontrollen geschützt und keinesfalls einsam. Na gut. Die Gaststätten usw. waren zugesperrt , aber wir hiesigen Hundefreunde hielten beim wöchentlichen Treff einfach mit wechselseitig mitgebrachtem Essen und gemütlichen Beisammensein sowie spontanen Grilleinladungen dagegen. Immerhin schlich in unserem Dörfchen nur eine selbst ernannte “Blockwartin” umher, um der Leute Abstände zu kritisieren oder miteinander spielende Kinder zu zählen. Verpetzen – es ist aber schon wieder hoffähig in einem Land, in dem Verpetzer einst dem gesundem Volksempfinden Genüge taten. Und in meiner Jugend damit eifrig ihrer Treue und Verbundenheit zum sozialistischen Vaterland DDR Ausdruck verliehen haben.

Inzwischen geht der Corona-Riss quer durch Familien und Freunde. Und das zerteilt uns mehr, als auf den ersten Blick ersichtlich. Es tut weh. Denn unsere Ansichten gehen zum Teil auseinander. Und auch, wenn wir (um des lieben Friedens willens) bei Besuchen nicht um Ansichten streiten, sondern schlucken oder beflissen das Thema wechseln: Ich finde die Corona-Gläubigkeit mancher Verwandter genauso naiv bescheuert, wie die wahrscheinlich meine Überzeugung, einem Virus kann man nicht mit wilden Maßnahmen, sondern nur mit guter Abwehr Paroli bieten .

Was war noch mal ein Telefon?

. . . . oder wie die Oma immer wieder mit ihrem Smartphone kämpft

Selbst auf die Gefahr hin, dass globale böse Buben mir nun wieder Viagra, Schönheitscremes oder fetzige Geldanlagen andrehen oder meine Bankverbindung wollen: Ich bekenne, dass mir das neumodische Telefon immer noch ein Buch mit sieben Siegeln ist. Aber ich habe Freunde. Echte und ganz reale. Zu denen man im Notfall rennen kann.

Die hier gerade den Hundedresseur gibt, sie kann zum Beispiel die Smartphones aller gerade hier nicht sichtbaren Hundebesitzerinnen wieder in Gang bringen oder uns Eigentümerinnen Nachhilfeunterricht geben.
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Kleine Störung

Tag fünf ohne Internet und Festnetz. Unsere Nerven liegen blank. So etwa wie Kabel ohne Isolierung. Ein falsches Wort und wir explodieren. Gottlob ist das bisher immer nur wechselweise geschehen. Unsere Handys liegen auf den Fensterbrettern, wo zumindest whatsapp-Nachrichten ohne Fotos und schwache Mobilsignale ankommen.

Foto Pixabay. Und danke euch dafür!!!
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Martin und dieser Blog

Was ihr gestalterisch auf diesen Seiten seht, ist Martin zu verdanken. Martin gehört zu den 177 Leuten, die sich erboten hatten, meinen ursprünglichen Blog datenschutzgerecht zu modernisieren. Etliche Werbefirmen, Anwaltskanzleien, Webdesigner, Studenten usw. hatten schon zwei Stunden nach Veröffentlichung auf meine winzig kleine ebay-Kleinanzeige geantwortet. Die da lautete:

Wer überarbeitet Hobbyblog datenschutzgemäß?

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Zeitfressende Netzwerke

Ich erwähnte es ja hier schon mal. Wie ich als heimatlos gewordener Google+-ler vor April 2019 zwingend eine neue virtuelle Heimat suchen musste.  Eine bei  Google kennen gelernte und später zur real gewordenen Freundin empfahl MeWe als eine der wenigen möglichen Facebook-Alternativen. Gehört, beäugt, bedacht und getan.
😫😡😢😘

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