Sonntags an der Bundesstraße

. . . oder wie Oma Verbote und Begrifflichkeiten in Corona-Zeiten sieht

Wow, wer hätte gedacht, was wir alten ex-DDR-ler jetzt als Rentner noch so alles erleben dürfen. Wir dachten, nach Wende, Treuhand, Euro und den Klimademos junger Leute kann ereignismäßig in Sachen äußerer Lebensumstände nichts mehr Einschneidenderes kommen. Aber denkste!! Jetzt ist Corona. Wenn Honecker und sein Stasichef Mielke seinerzeit auf die Idee gekommen wären, dann hätten die Covid 19 erfunden und wären zur Rettung ihrer DDR anders damit umgegangen, als Ende der 60-er mit dem Hongkong-Virus in ihrem Staat Und nein. Ich will hier weder das böse Virus noch dessen zum Teil wirklich tödlich-bösen gesundheitlichen Folgen negieren und verharmlosen.

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Gehorsamskeitsprüfung 2020

. . . . oder warum die Oma nicht maskiert einkaufen gehen mag

Sicherheitsleute breitbeinig vor der Kaufland-Glastür. Ich solle die Maske doch bitte bis hoch über die tropfende Nase hoch ziehen. So tritt mir einer der stämmigen Corona-Gewinnler entgegen. Danach stand ich im Nebel beschlagener Brillengläser und aus der allergenen Nase lief das Wasser bis Unterkante Oberlippe. Heute schreiben wir Woche drei der sächsischen Maskenpflicht.

Und Ich bin genau so begeistert, wie ich hier schaue. Mir tun alle leid, die solche Dinger, weil vom kleinen Landesfürsten “allgemeinverfügt” jetzt ganztags tragen müssen.
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Was war noch mal ein Telefon?

. . . . oder wie die Oma immer wieder mit ihrem Smartphone kämpft

Selbst auf die Gefahr hin, dass globale böse Buben mir nun wieder Viagra, Schönheitscremes oder fetzige Geldanlagen andrehen oder meine Bankverbindung wollen: Ich bekenne, dass mir das neumodische Telefon immer noch ein Buch mit sieben Siegeln ist. Aber ich habe Freunde. Echte und ganz reale. Zu denen man im Notfall rennen kann.

Die hier gerade den Hundedresseur gibt, sie kann zum Beispiel die Smartphones aller gerade hier nicht sichtbaren Hundebesitzerinnen wieder in Gang bringen oder uns Eigentümerinnen Nachhilfeunterricht geben.
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