Greta und die Mockritzer Streuobswiese

In der Dresdener ex-Gartenlandschaft ist seit April wilde Wüste

Es geht heiß her in dem goldenen September 2019. An der schwedischen Greta und dem so halbherzigen Klimapaket der deutschen Regierung scheiden sich gerade heftig unsere Geister. Die großen Politik-Player lassen heftig twittern oder you-tuben. In den sozialen Medien fliegen derweil die Fetzen bis weit unter alle Gürtellinien. Doch wie sieht es eigentlich drei Treppenstufen tiefer, bei uns vor der Haustür aus? Und oberhalb meines eigenen Verbrauchs an Plastikverpackungen oder des Klopapiers aus Tropenholz. Oder des Burgers aus Gen-Soja? Ich habe seit Februar bei Besuchen in der sächsischen Landeshauptstadt immer wieder ein Beispiel vor Augen.

„Greta und die Mockritzer Streuobswiese“ weiterlesen

Pendeln mit Hund

Oder wie wir von Wechseln zwischen Stadt und Dorf profitieren

Einmal monatlich packe ich Hunde, Koffer und Laptop ins Auto und düse für ein paar Tage in die sächsische Landeshauptstadt. Ich liebe Dresden. Und natürlich meine Freundin Heidi. Die zwei sonst dörflich lebenden Jagdhunde jodeln freudig wie ein Volksmusikduo, sobald ich den alten Kleinwagen an den Bordstein lenke. Denn diese Stadtbesuche sind für sie immer tolle Verwöhntage mit Abenteuerereinlagen.

Immer wieder schön: eine Exkursion in den Großen Garten Dresden. Hier bei den Blumenrabatten vor dem Großen Palais.
Weiterlesen

Grün und bunt – das tut der Seele gut

Im Juni kippt die Natur ihr Füllhorn aus

Es duftet wie in einer Parfümerie. Dabei gehe ich mit den Hunden morgens nur an einem Pfad neben einer großstädtischen Gartensparte entlang. Dort blüht unter anderem der sonst kurz zur Hecke gestutzter Liguster. Ein Stück weiter prächtige Brombeerbüsche, rosa Hagebutten und der erste Sommerflieder. Außerdem am Wegesrand diverse Nesseln und vieles andere.

Blühende Brombeerbüsche am Wegesrand. Sie duften fein, sind aber nichts für Menschen, sondern ein Rückzugsort und sichere Wohnung für allerlei Getier.
Weiterlesen