Pendeln mit Hund

Oder wie wir von Wechseln zwischen Stadt und Dorf profitieren

Einmal monatlich packe ich Hunde, Koffer und Laptop ins Auto und düse für ein paar Tage in die sächsische Landeshauptstadt. Ich liebe Dresden. Und natürlich meine Freundin Heidi. Die zwei sonst dörflich lebenden Jagdhunde jodeln freudig wie ein Volksmusikduo, sobald ich den alten Kleinwagen an den Bordstein lenke. Denn diese Stadtbesuche sind für sie immer tolle Verwöhntage mit Abenteuerereinlagen.

Immer wieder schön: eine Exkursion in den Großen Garten Dresden. Hier bei den Blumenrabatten vor dem Großen Palais.
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Wir brauchen keine Hundekekse

Unser Fleischer Martin ist der Förderer gesunder Ernährung

Unsere bunte Truppe beim Fressen. In den Näpfen finden sich ganz verschiedene Sachen und ab und an auch mal Gemüse, Haferbrei oder ne übrig gebliebene Kartoffel.

Treffen sich Hundehalter. Irgendwo. Irgendwann. Und einer beklagt sich, dass der Liebling auf dem Sofa stinkend herum pupst wie eine leck geschlagene Biogasanlage. Obwohl man doch richtig gutes und sauteures Dosenfutter gibt. Prompt sind wir alle beim großen Futterthema. Da prallen dann Welten und Überzeugungen hart und zum Teil unvereinbar aufeinander.

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Schwimmen im Kohleloch

Die Vergangenheit im sächsischen Dreiländereck

Nur abseits der Wege finden sich zwischen dem Zittauer Landratsamt, Hörnitz, Olbersdorf und dem Hradeker Feuchtgebiet noch einige Tafeln mit Hinweis auf frühere Kohlegruben. Dabei wurde hier überall mal Kohle abgebaut. Erst unter Tage, dann über Tage. Der Kohle fielen viele Dörfer zum Opfer. Schon vor der DDR. Wir haben hier viele Kohlegruben und etliche Kohleseen. Einer der kleinsten ist der Olbersdorfer See.

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Dienstagsfrauen auf Tour

Der Stausee Quitzdorf in der Oberlausitz. Hier wollen wir vier Dienstagsfrauen in Kürze mit unseren sieben Wuffs drei Tage verbringen. Meine beiden haben schon mal bei der Quartiersuche angebadet.

Hat jemand von euch schon mal ein Urlaubsquartier für Menschen mit sieben!!!! Hunden gesucht? Noch dazu nur ein Kurzurlaubsdomizil? Eines, das für uns Senioren und Geringverdiener erschwinglich und nicht 1000 Kilometer entfernt ist? Und möglichst eingezäunt. Damit wir Weiber nach den geplanten Tagesexkursionen abends lauthals grillen und jeder eine Flasche Wein vernichten können, ohne dabei ständig durchzuzählen, ob alle Vierbeiner noch da sind. Meine würden übrigens nie abhauen, so lange noch irgendwas Essbares in Sicht- und Riechweite auf oder um dem Grill liegt. Uns ist so ein Mehrhunde-Frauen-Kurzurlaub schon einmal gelungen.

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Unsere täglichen Abenteuer

Was wird uns die große Morgenrunde heute bringen? Ich weiß es nie vorher. Und das liegt nicht nur am Wetter, meinem Rücken oder der an manchen Tagen besonders ausgeprägten Jagdlust des gemischten Doppels. Nein – wer mit Hunden unterwegs ist, kann eigentlich immer was erleben. Und ich hab ja das Riesenglück, in einer Gegend zu leben, in der Freilauf – und damit auch das Üben von Gehorsam im Gelände – möglich sind. Außerdem sozial kompetente Wuffs. So dass man Hundebegegnungen nicht fürchten muss.

Ungeplante Spaniel-Begegnung unterwegs. Nur fürs Foto wurden hier mal vom King-Cavalier-Frauchen Leckerchen gereicht.
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