Kochen für alle – kurzer Zwischenstand

Omas tägliche Herausforderung beim Futter für Hund und Katz

Also das kurz vorweg: Ich koche nicht ausschließlich bzw. extra für Hunde und Katzen. Mit gedünsteten Hühnerbeinen, Möhren und Reis und geriebenen Äpfeln hatte ich zwar mal angefangen, nachdem der alte Brummelbruno sich viele Nächte lang mit Bauchweh und Sodbrennen plagte https://oma-mit-hund.de/wp-admin/post.php?post=1551&action=edit ) aber anfangs war das ja nur eine Art Diät und nur für den einen Hund gedacht.

Von warmer Hühnerbrühe mit Fleischfetzchen profitiert inzwischen auch unsere hundertjährige. Kismet. Sie sortiert aber täglich und säuberlich jedes Reiskorn und alles Gemüse aus.

Inzwischen läuft in unserem Tierhaushalt manches anders. Ich koche mit Weitsicht und differenziert für Tiere. Nehmen wir nur mal Möhren, Zuchchini, Reis und Kartoffeln, Fenchel, Süßkartoffel usw.. Übliche gesunde Beilagen. Für uns empfohlen als Zutaten für ein langes Leben. Aber auch in handelsüblichen teuren Hundefuttern als getreidefreie Zutaten inzwischen gepriesen und beigefügt. Ich schnippsel also Gemüse etwas reichlicher und schöpfe beim Kochen danach die Brühe plus etwas Gemüse für die Vierbeiner ab. Das alles abends dann heiß kurz über ein paar Haferflocken geschüttet und ihnen mit Frischfleisch serviert. Fertig ist das fast perfekte Dog-Dinner.

Bis hierher braucht – wer ohnehin daheim noch selber kocht – kaum zusätzliche Zeit für die vier fleischfressenden Vierbeiner. Allerdings benötige ich als Cockeroma neben den Paniertellern fürs Familienschnitzel mit Mischgemüse mehr Platz und viele Gefäße, wenn Gemüse und Brühe später auch noch Hunde bekommen sollen. Nachdem meine Tochter mehrfach nach der Heimkehr von der Arbeit abends Topfdeckel lupfend zu wissen begehrte, “ist das jetzt das Hundefutter oder für uns?” , habe ich die Hundekochtöpfe und deren Aufbewahrungsschüsseln extra gestellt. Auch im Gefrierschrank sind inzwischen die von mir via Internet bestellten Frostfutterpakete oder die von unserem örtlichen Metzger Martin seit Jahren gesponserten Fleischstücken jetzt deutlicher als Hundefutter Rind oder Huhn o.ä in der nagelneuen Froste beschriftet. Dank meiner jährlichen Spende für die Rettungshunde der DLRG. Die bedanken sich nämlich immer mit netten nützlichen Aufklebern.

Wohin das mal führen wird? Keine Ahnung. Eigentlich probieren neben mir auch die meisten anderen Tierhalter ja erst am Futter ihrer Lieblinge herum, wenn die Miez spuckt, dem Pferdchen das Kotwasser die Beine runter läuft oder das Hundi unter Blähungen und Sodbrennen leidet. Aber ich möchte schon per se bald wieder ein gutes Trockenfutter für unterwegs und als Ergänzung finden. Ihr müsst also damit rechnen, dass nach der momentanen Begeisterung über gedünstete Möhrchen mit Rohfleisch und Gemüse noch mal was ganz anderes kommt. Aber bitte mir jetzt nicht die Muscheln aus Neuseeland und Kelp-Algen aus Irland bzw. diverse Spezialöle empfehlen. Die krümel ich schon ins Hundefutter.

Hühnersuppe für alle

Gekocht wird neuerdings auch für drei Hunde und eine Miez

Unvereinbar prallen Ansichten – ja Welten – aufeinander, sobald es um das Futter für unsere vierbeinigen Lieblinge geht. Und da ist für die meisten Besitzer nur das Beste gut genug. Für mich auch. Früher schleppte ich säckeweise teures Wunder-Spezialfutter fürs Pferd heran. Kaufte später für unsere hundertjährige Miez die teuersten und speziefischsten Oldifutterchen. Und sobald einer der drei Familienhunden sich juckte, zu stinkend pupste oder anderweitig Unwohlsein auch nur ahnen ließ, geriet das Futter unter Generalverdacht. Zu viel Getreide? Zu viel Zucker (läuft im Hundefutter unter Melasse)? Ein Zuviel an Vitaminen oder Zusatzstoffen?

Die bunte Truppe lässt es sich schmecken, da bleibt kein Krümchen übrig.
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Was koche ich heute? Und warum?

Tolle Sachen kann man zaubern. Wenn ein paar Zutaten in Haus oder Garten vorhanden bzw. beim Metzger oder Jäger des Vertrauens oder im Kräuterladen gekauft worden sind.

Wer gern kocht, für den gibt es heutzutage alles. Und zwar alles zu allen Jahreszeiten. Selbst zum provinziellestem Supermarkt werden exotische Früchte und argentinische oder neuseeländische Fleischstücke geflogen. Und ja – ich genieße das zuweilen. Koche dann Inkareis und streue dort echten und teuren Safran rein. Oder bestelle mir via Internet mal spezielle Soßen oder Zutaten. Aber abgehobene Kochwettbewerbe im Fernsehen? Nee, die gucke ich nie. Und für ausführliche yoube Kochanleitungen oder die produktgestützten Werbemucken von Influenzern opfere ich meine Zeit und die Kochlust auch nicht.

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“Geschenk” mit Pferdefuß

Vor zwei Wochen habe ich in diesem Blog ziemlich begeistert über meine Ersterfahrung mit dem Kochbox-Anbieter Hello Fresh geschrieben. Heute geht es in einer Art Fortsetzung um die herbe Enttäuschung. Und die zornige Kündigung, obwohl ich mit den Rezepten, der Lieferung und der Frische der Zutaten von diesem Anbieter zufrieden war und gern einmal monatlich weiterhin ein Dreitagespaket lecker verarbeitet hätte!!

Frisch geliefert und leicht gemacht. Das erzählt man auch Freunden.
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Der Test mit der Kochbox

Heute ist Premiere. Für das Kochen mit einer Kochbox. Vor zwei Jahren habe ich ein entsprechendes Geschenkeangebot meiner Ältesten noch abgelehnt. “Das ist ja so wie Malen nach Zahlen, wo auch alles schon vorgegeben ist”, murrte ich. Aber wie schon in diesem Blog erwähnt, auch wir Omas sind neugierig und punktuell durchaus noch experimentierfreudig. Also  warum nicht mal die Neuheiten für Leute ohne einen gefüllten Kühlschrank und ohne Zeit und Sparzwang testen. Alle, die in der Stadt leben und  Events am Abend wollen, kämen natürlich mit Gruppenkochen wie hier, besser weg.

Die Tüte für heute ist ausgepackt. Kräuter und Gemüse, Gewürze und Beilagen – alles ist passend dabei.
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