Ab in die Pilze!

Es ist feucht. Es ist warm. Es ist Juni.. Da müssten sie doch wachsen: die ersten Pilze. Neben den pilzfreundlichen Wetterkriterien gibt es noch zwei Anzeichen, an denen ich festmachen kann, ob es schon lohnenswert viele Pilze gibt. Einmal sind das an Waldzufahrten parkende Autos und zum zweiten auf dem Polenmarkt feilgebotene Körbe.

Darja fegt nach einem Pfiff zurück. Als kleiner Feigling bleibt sie solo auf meinen Pilzpirschs eher nahe.

Zugegeben, ich bin dieser Tage mal schon durch den Busch gehirscht, obwohl es auf dem Polenmarkt noch keine Pilze gab und auch keine Rentnerautos in Waldzufahrten standen. Man kennt ja so seine Stellen. Und weiß nach spätestens einem Kilometerchen: Das wird nix mit ner Riesenbeute im Korb. Aber Pilze wachsen immer. Zum Beispiel immer ein paar Perlpilze.

Gelegentliche Pilzsucher nehmen Perlpilze nicht. Die sehen ihnen zu giftig aus mit ihren Lamellen und den roten Fraßgängen für Maden. .

Dabei schmecken Perpilze ganz lecker. Und deren rote Fraßgänge, die sind das ganz eindeutige Unterscheidungsmerkmal gegen den giftigen Pantherpilz und/oder den essbaren grauen Wulstling. Nach der ersten Waldexkursion habe ich Perpilze heim gebracht.

Und die lecker zu Nudeln gebraten. Das war gestern. Wir leben noch. Also nur – falls einer von euch an braune Fliegenpilze denkt!

Nächstes Jahr – selbe Zeit?

Zwei Tage lang hat mich die Tochter nach der Rückkehr von vier tollen Hundetagen mit Murmeltiersalbe eingeschmiert und das Moorkissen auf den Nacken gepackt. Ehe das Genick und Rücken die Nächte auf dem Billigsofa im Bungalow vergessen haben. Zwei Tage lang lagen nach unserer Rückkehr vom Hundekurztripp an den Stausee und nach den Aussagen ihrer Frauchen nicht nur meine, sondern auch ihre mitgereisten quasi im Koma.

Alle Hunde total platt. Hier nur eine Auswahl und dieser Schlummer noch im Feriendorf. Weil wir Menschen aber keine Hunde sind, haben wir uns bis zur Heimkehr natürlich zusammen gerissen, ehe wir daheim halbtot umgefallen sind.
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Dienstagsfrauen auf Tour

Der Stausee Quitzdorf in der Oberlausitz. Hier wollen wir vier Dienstagsfrauen in Kürze mit unseren sieben Wuffs drei Tage verbringen. Meine beiden haben schon mal bei der Quartiersuche angebadet.

Hat jemand von euch schon mal ein Urlaubsquartier für Menschen mit sieben!!!! Hunden gesucht? Noch dazu nur ein Kurzurlaubsdomizil? Eines, das für uns Senioren und Geringverdiener erschwinglich und nicht 1000 Kilometer entfernt ist? Und möglichst eingezäunt. Damit wir Weiber nach den geplanten Tagesexkursionen abends lauthals grillen und jeder eine Flasche Wein vernichten können, ohne dabei ständig durchzuzählen, ob alle Vierbeiner noch da sind. Meine würden übrigens nie abhauen, so lange noch irgendwas Essbares in Sicht- und Riechweite auf oder um dem Grill liegt. Uns ist so ein Mehrhunde-Frauen-Kurzurlaub schon einmal gelungen.

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Unsere täglichen Abenteuer

Was wird uns die große Morgenrunde heute bringen? Ich weiß es nie vorher. Und das liegt nicht nur am Wetter, meinem Rücken oder der an manchen Tagen besonders ausgeprägten Jagdlust des gemischten Doppels. Nein – wer mit Hunden unterwegs ist, kann eigentlich immer was erleben. Und ich hab ja das Riesenglück, in einer Gegend zu leben, in der Freilauf – und damit auch das Üben von Gehorsam im Gelände – möglich sind. Außerdem sozial kompetente Wuffs. So dass man Hundebegegnungen nicht fürchten muss.

Ungeplante Spaniel-Begegnung unterwegs. Nur fürs Foto wurden hier mal vom King-Cavalier-Frauchen Leckerchen gereicht.
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Bruno, männlich – ein toller Zweithund

Soviel vorweg. Ich halte mich für einen großen Hundekenner. Deshalb bekamen früher auch Freunde und Bekannte andauernd und manchmal ungefragt gute Ratschläge für die Erziehung ihrer eigenen Lieblinge von mir. Inzwischen weiß ich:

 Jeder bekommt genau den Hund, den er verdient. 

Egal, ob er den aus dem hiesigen Tierheim holt, aus Rumänien oder Spanien “rettet”, bzw. als süßen und unverdorbenen Welpen vom Züchter oder anderswo kauft. Denn sein Mensch wird ihm immer das beibringen, was ihm  (dem Menschen) wichtig ist.

Bruno, unser Zweitcocker, kann ganz süß gucken, aber auch anders.
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